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Nigeria: Islamistische Terrorvereinigung Boko Haram stellt Waffenruhe in Aussicht

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Nigeria: Islamistische Terrorvereinigung Boko Haram stellt Waffenruhe in Aussicht

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Die islamistischen Rebellen der Gruppe Boko Haram haben der Regierung Nigerias ein Friedensangebot unterbreitet. Der blutige Terror, den die militante Gruppierung seit Jahren vor allem im Norden des Landes verbreitet, könnte so ein Ende haben. Allerdings stellen die Islamisten Forderungen. Die Waffenruhe solle in Saudi-Arabien ausgehandelt, inhaftierte Boko-Haram-Mitglieder freigelassen werden.

Ein Bewohner von Abuja, der Hauptstadt Nigerias dazu:

“Sie haben der Regierung keine Bedingungen zu stellen. Das sind doch Terroristen. Und Terroristen gehören hinter Gitter, nicht auf freien Fuß.”

Bis zu 1400 Menschen sollen bei den diversen Terrorakten ums Leben gekommen sein, die auf das Konto von Boko Haram gehen. Allein der Anschlag auf das UN-Gebäude in Abuja forderte im vergangenen August 18 Todesopfer. Die nigerianische Regierung signalisierte Gesprächsbereitschaft mit den Islamisten. Man sei jedoch skeptisch, ob die Gruppierung die angekündigte Waffenruhe auch tatsächlich ernst meine.