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Wahlkampfendspurt in den USA

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Wahlkampfendspurt in den USA

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Rasanter Endspurt im US-Wahlkampfmarathon:
Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney haben noch einmal alles gegeben, um bei der Wahl an diesem Dienstag als Sieger
durchs Ziel zu gehen.

Beide Kandidaten flogen hektisch durchs Land, um letzte Stimmen zu mobilisieren.
Obama führt aus, man habe in den vergangenen vier Jahren bereits viel erreicht. Nun könne Romney das Rad nicht mehr zurückdrehen:

US-Präsident Barack Obama:“Den Banken die Macht zurück zu geben,- DAS ist kein Wechsel. Wieder mal eine Steuerreform, die die Reichen übervorteilt,- auch DAS ist kein Wechsel. Antworten darüber, wie die eigene Politik aussehen soll, auf NACH der Wahl zu verschieben,- definitiv kein Wechsel! Das ist der älteste Trick überhaupt!”

Romney richtete seine Botschaft besonders an enttäuschte ehemalige Obama-Wähler. Der Präsident habe seine Chance gehabt. Er habe sie
nicht genutzt, so Romney:

Mitt Romney:“Er ist angetreten, um Jobs zu schaffen, erinnert Euch! Statt dessen hat er sich mit Obamacare beschäftigt, das hat Jobs vernichtet. Das Defizit des Bundes wollte er halbieren, er hat es verdoppelt. Die Arbeitslosigkeit sollte runter auf rund 5 Prozent – jetzt liegt sie bei 8 Prozent. Das sind 9 Millionen Jobs weniger als er versprochen hat!”

Doch es bleibt beim Kopf-an-Kopf-Rennen. Neueste Umfragen in den alles entscheidenden “Swing-States” sehen allerdings Obama leicht im Vorteil.

Nach Medienberichten wachsen die Befürchtungen, dass es nach der Abstimmung am Dienstag noch Tage dauern könnte, bis das Endergebnis
feststeht. Neben dem befürchteten knappen Ergebnis, das zu Neuauszählungen zwingen könnte, drohen auch die Folgen von Hurrikan “Sandy” die Wahl zu behindern.