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Der amtierende US-Präsident Barack Obama ist der klare Favorit der Europäer. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney hätte keine Chance, könnten die Bewohner des alten Kontinents über den künftigen Chef des Weißen Hauses entscheiden. In Frankreich beispielsweise stimmten 89 Prozent der Wähler für Obama, während Romney die meisten Stimmen in Polen bekäme, wie aus einer Untersuchung der amerikanischen Denkfabrik German Marshall Fund hervorgeht. Wie Ian Lesser von dem Brüsseler Ableger des Thinktanks erläutert, spielen der Charakter und persönliche Eigenschaften bei der Wahl in den USA eine entscheidende Rolle: “Dass die Europäer Obama wählen würden, hat nicht nur mit ihm selbst etwas zu tun, sondern auch damit, dass die Republikaner die Partei des früheren Präsidenten George Bush sind.” Viele Europäer wissen so gut wie gar nichts über Romney, mit einer Ausnahme: Polen. Die Reise Romneys im vergangenen Sommer war somit ein Erfolg – doch nicht die Polen sind es, die über den künftigen US-Präsidenten entscheiden. “Die Westintegration der mittel- und osteuropäischen Staaten ist nicht allein das Vermächtnis Bushs. Auch die Clinton-Regierung trieb sie voran, selbst wenn sie ein Anliegen der Bush-Regierung war. Doch auch was Themen wie Afghanistan oder Irak anbelangt, gab es in Ländern wie Polen viel mehr Verständnis für Amerikas Politik”, meint Lesser. Am meisten aber überrascht die Europäer – so die Untersuchung des German Marshall Fund -, wie eng das Rennen um das Amt im Weißen Haus geworden ist.

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