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“Rust and Bone” ist die mutige, bewegende und doch auch ziemlich raue Liebesgeschichte des Cannes-Preisträgers Jaques Audiard (“Un prophète”).

Die Hauptrolle “Stéphanie” spielt Marion Cotillard, die 2007 als Edith Piaf in “La vie en rose” bekannt wurde. Sie arbeitet als Trainerin von Schwertwalen an der französischen Riviera, aber ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie bei einem verheerenden Arbeitsunfall ihre Beine verliert.

Die zweite wichtige Person in “Rust an Bone” ist Ali, gespielt von Matthias Schoenaerts. Ali ist ein muskulöser, alleinerziehender Vater, der vor allem damit beschäftigt ist, mit seinem fünfjährigen Sohn irgendwie über die Runden zu kommen.

Als sich Stépahnie und Ali treffen kommt es, wie es kommen musste: Eine Liebe zwischen Gegenpolen entsteht.

Für Matthias Schoenaerts gab es gleich mehrere Argumente bei dem Film mitzumachen: “Was mich am meisten gereizt hat, war die Arbeit mit Regisseur Jaques Audiard. Für mich ist er zurzeit einer der interessantesten Regisseure weltweit. An zweiter Stelle stand dann natürlich die Möglichkeit, mit Marion zu arbeiten. Und dann noch das Drehbuch selbst: eine sehr starke, mutige, bewegende und poetische Geschichte über zwei Menschen in schweren Zeiten. Sie vereint das Schicksal auf eine sehr spezielle Weise.”

Mit ihrem Auftritt in “Rust and Bone” hat Marion Cotillard die Kritiker begeistert. Der Film war im Sommer und Herbst auf zahlreichen Festivals zu sehen. Während manche schon über einen Oskar für Cotillard spekulieren, findet die Schauspielerin selbst, dass auch die Macher der Filmeffekte mindestens genauso viel Anerkennung verdient haben: “Sie waren sehr vorsichtig und sehr schnell. Uns kam es nie so vor, als sei das ein Problem. Ich hatte wirklilch das Gefühl, als ob ich keine Beine hätte. Als wir Stéphanie das erste Mal im Rollstuhl sahen, musste ich meine Beine einziehen. Es war ein sehr gewaltiger Moment zu sehen, dass es authentisch ist. Es ist verrückt, aber genau das haben wir an diesem Tag gefühlt.”

Die Vorlage für “Rust and Bone” stammt übrigens aus Geschichten des kanadischen Schriftstellers Craig Davidson. Denen sind die beiden Regisseure (Audiard und Thomas Bidegain) jedoch nicht eins zu eins gefolgt.

“Rust and Bone” kommt Anfang November in die britischen und irischen Kinos.

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