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Streiks und Proteste gegen neues Sparpaket in Griechenland

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Streiks und Proteste gegen neues Sparpaket in Griechenland

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Unter dem Druck von landesweiten Streiks und Protesten und mit einem drohenden Staatsbankrott vor Augen kämpft die griechische Regierung einmal mehr um ein milliardenschweres Sparprogramm. Aus Protest dagegen begannen am Montag in
Griechenland umfangreiche Streiks. An diesem Dienstag und Mittwoch werden die Streiks voraussichtlich das gesamte öffentliche Leben lahmlegen.

Die griechische Regierungskoalition muss das jüngste in einer Serie von Sparpaketen am Mittwoch billigen. Mit einem Volumen von 13,5 Milliarden Euro ist es Voraussetzung dafür, dass Griechenland von der Geldgeber-Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) spätestens bis zum 16. November weitere Finanzhilfen erhält.

Unter anderem soll das Rentenalter von 65 auf 67 Jahre angehoben werden. Alternativ kann jemand mit 62 Jahren Rente beziehen, wenn er 40 Jahre gearbeitet und in dieser Zeit in die Rentenversicherung eingezahlt hat.

Am Dienstag und Mittwoch wollen erneut Hunderttausende streiken. Vor allem im staatlichen Bereich soll nichts mehr gehen. Auch der Fähr-, Flug- und Zugverkehr wird massiv betroffen sein.
Banken und Postfilialen bleiben ebenso geschlossen wie etliche Museen. Auch die Fluglotsen wollen für drei Stunden streiken.