Eilmeldung

Eilmeldung

Finanzmärkte zittern vor Fiskalklippe

Sie lesen gerade:

Finanzmärkte zittern vor Fiskalklippe

Schriftgrösse Aa Aa

Für die Finanzmärkte geht es bei den US-Präsidentschaftswahlen vor allem um eine Frage: Können sich Demokraten und Republikaner Maßnahmen einigen, um die so genannte Fiskalklippe zu umschiffen?

Zum Jahresende laufen einige wirtschaftliche Maßnahmen aus: Ohne Konsens zwischen Präsident und Kongress kommt es automatisch zu Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen im Volumen von 600 Milliarden Dollar. Auch die Schuldenobergrenze muss angehoben werden. Eine Pattsituation bei einem knappen Wahlausgang allerdings könnte eine Einigung verhindern und die USA in eine neuerliche Rezession stürzen. Ein Szenario, vor dem IWF-Chefin Christine Lagarde einen Tag vor den Wahlen warnte. “Wer auch immer zum Präsidenten gewählt wird, wird sich mit zwei Herausforderungen befassen müssen, mit der Fiskalklippe und der Schuldenobergrenze”, sagte sie. “Und er wird diese Probleme sehr schnell und effizient lösen müssen, denn das Jahr 2013 beginnt schon in zwei Monaten.”

Trotz des Damoklesschwerts sind die New Yorker Börsen am Wahltag mit Schwung in den Handel gestartet – wohl beflügelt von der Hoffnung, dass das Wahlergebnis letztlich doch klarer ausfällt als von manchen Analysten befürchtet.