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Kurze Saison beschert Griechenlands Hotels Verluste

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Kurze Saison beschert Griechenlands Hotels Verluste

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Strand, Sand, Sonne: Der Tourismus war für Griechenland bislang eine verlässliche Einnahmequelle. Das hat sich nun geändert. Wegen der Unsicherheiten um die Zukunft Griechenlands in der Eurozone begann die Saison später als sonst, und das macht sich in den Bilanzen bemerkbar. Beim griechischen Hotelverband ist man besorgt. “Die Zahlen sind für uns nicht besonders gut”, meint Präsident George Tsakiris. “Zuerst hat die Saison verspätet begonnen und dann mussten wir immer wieder Preisnachlässe gewähren, um Kunden anzulocken.”

Auch für die Restaurantbetreiber in Griechenland war der Sommer eine Enttäuschung, erklärt der Vorsitzende der Gastwirte auf der Insel Kos, Petros Chatziveloudos: “Wir haben April, Mai und Juni verloren, also arbeiteten wir nur im Juli und im August, nur diese zwei Monate. Und zwei Monate sind natürlich nicht genug, um die restlichen zehn auszugleichen.”

2012 kamen rund 16 Millionen Touristen nach Griechenland – kaum weniger als im Rekordjahr 2011. Aber wegen der Preisnachlässe gingen die Gewinne der Hotels um bis zu 12 Prozent zurück.