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"Sandy" an den Wahlurnen


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"Sandy" an den Wahlurnen

Der Hurrican „Sandy“ hat die US-Wahl an manchen Stellen New Yorks und New Jerseys völlig durcheinandergebracht. Wahllokale wurden im Sturm vor einer Woche zerstört oder haben keinen Strom, auf öffentliche Verkehrsmittel können sich die Sturmgeschädigten beim Transport zu den Wahllokalen nur eingeschränkt verlassen.

Und viele Katastrophenhelfer sind zu 12-Stunden-Schichten eingeteilt und wissen nicht, wann sie wählen gehen sollen.

Rund 100 Wahllokale mussten allein im Bundesstaat New York verlegt werden, einige davon in improvisierte Zelte oder Militär-Lastwagen mit Stromgeneratoren und tragbaren Heizgeräten. Shuttles brachten die Menschen zu Wahllokalen.

Tekesha Mitchell aus dem zerstörten Viertel Rockaway Park im New Yorker Stadtteil Queens:

“Ich gehe hin, ich gehe hin. Darum bin ich hier. Wir brauchen Hilfe hier und Barack Obama … den ganzen Tag.”

Diana Nunez, auch aus Rockaway Park:

“Es ist gut zu wählen, das ändert die Dinge. So wie sie jetzt liegen, ist es gut zu wählen.”

Trotz möglicherweise geringerer Wahlbeteiligung in “Sandys” Verwüstungsschneise: New York und New Jersey gelten als sichere Bastionen der Demokraten.

Mit dpa, Reuters

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