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Zerstrittene syrische Opposition berät in Doha

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Zerstrittene syrische Opposition berät in Doha

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Die syrische Opposition berät derzeit auf einer
mehrtägigen Konferenz in Katar über eine vereinte Führung. Ziel ist es, hier in Doha ein neues Gremium von 50 Oppositionellen zu bilden, aus dem später eine Übergangsregierung hervorgehen kann. Allerdings sind die Regimegegner zutiefst zerstritten. Daher ist noch offen, ob es überhaupt einen gemeinsamen Beschluss geben wird.
Abdulbaset Sieda vom Syrischen Nationalrat betont:
“Eine syrische Regierung kann nicht im Exil gegründet werden. Sie muss im Lande selbst entstehen, gewissermaßen unter der Aufsicht des Volkes und mit Blick darauf, was das Volk braucht.
Sie muss auf dem Boden des Heimatlandes entstehen und braucht dann allerdings Schutz aus der Luft, um vor Angriffen des Regims sicher zu sein.”
Die euronews-Korrespondentin verweist auf die Probleme im Detail. Dass sie eine Übergangsregierung bilden wollen, darüber seien sich die Teilnehmer in Doha einig. Gesucht werden aber noch Lösungen für den Übergangsmechanismus wie für die Art internationaler Hilfe. Syrische Oppositionelle sowie deren internationale Unterstützer versuchen, ihre Positionen anzunähern, berichtet Maha Barada aus Doha.