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EU-Kommission erwartet 2013 nur mehr Mini-Wachstum

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EU-Kommission erwartet 2013 nur mehr Mini-Wachstum

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Die Schuldenkrise hat Europa weiterhin fest im Griff und daran wird sich laut der EU-Kommission so bald nichts ändern. In ihrer Herbstprognose stellt sie vor allem Spanien und Frankreich ein schlechtes Zeugnis aus: Beide Länder werden es demnach nicht schaffen, ihre Staatsdefizite abzubauen.

Die Konjunktur im Euroraum soll im kommenden Jahr fast stagnieren und erst 2014 wieder wachsen. Damit korrigierten die EU-Experten ihr Frühjahrsgutachten nach unten. In der EU könnte es schon 2013 ein moderates Wachstum geben. EU-Währungskommissar Olli Rehn zeigte sich wenig optimistisch. “Europa geht durch eine schwierige Zeit der makroökonomischen Neugewichtung”, sagte er, “die weiter andauern wird. Der Druck auf die Märkte hat etwas nachgelassen, aber das ist kein Grund für Selbstzufriedenheit.”

EZB-Präsident Mario Draghi erklärte, das geplante Anleihen-Ankaufprogramm sollte die Sorgen der Börsen beschwichtigen; die Eurozone werde sicher nicht auseinanderbrechen. An diesem Donnerstag kommt der EZB-Rat zu seiner monatlichen Sitzung zusammen.