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US-Wahlen: Worüber die US-Bürger noch entschieden

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US-Wahlen: Worüber die US-Bürger noch entschieden

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Am Tag der Entscheidung hatten die US-Bürger nicht nur die Wahl zwischen Barack Obama und Mitt Romney. Es wurden außerdem zahlreiche Volksentscheide abgehalten.

In den Bundesstaaten Maryland und Maine sprachen sich die Wähler für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe aus. Es war das erste Mal, dass die Bürger in den USA über die Homo-Ehe abstimmen konnten. Damit ist sie nun in acht Bundesstaaten erlaubt und in der Hauptstadt Washington D.C.. US-Präsident Obama hatte vor einigen Monaten Homosexuellen, die heiraten wollen, seine Unterstützung zugesagt.

Zur gleichen Zeit zog auch das erste offen lesbische Mitglied in den US-Senat ein. Tammy Baldwin löste im Bundesstaat Wisconsin den republikanischen Senator ab. Doch damit nicht genug der Veränderungen im Senat: Im Zuge der Kongresswahlen verschob sich dort auch das Kräfteverhältnis zwischen den Geschlechtern. Erstmals in der Geschichte der Parlamentskammer sind 20 Prozent der Senatoren Frauen.

Und noch eine Neuigkeit: Erstmals zog für den Bundesstaat Texas ein Latino in den Senat ein. Ted Cruz ist Republikaner und Anhänger der Tea-Party Bewegung.

Zudem kehren die Kennedys wieder auf die politische Bühne in Washington zurück. Joseph Kennedy III., Großneffe des legendären Präsidenten, hat einen Sitz für das Repräsentantenhaus geholt. Vor drei Jahren war der US-Senator Ted Kennedy gestorben.

Und für all diejenigen, die schon diese politischen Entscheidungen ein wenig stressen, könnte noch diese Information interessant sein: Die US-Bundesstaaten Colorado und Wisconsin wollen den Besitz von Marijuana legalisieren. Eine Mehrheit stimmte für eine entsprechende Gesetzesänderung.

Es ist eine neue Seite von Amerika, die sich da nach den Wahlen zeigt. Eine Ungewöhnliche.