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Die EZB ist für die nahe Zukunft der Eurozone wenig optimistisch. Nach der monatlichen Ratssitzung erklärte EZB-Chef Mario Draghi, die Wirtschaft im Euroraum werde sich nicht so schnell von der Schuldenkrise
erholen, das Wachstum werde auch 2013 schwach bleiben. Außerdem sprach Draghi auch das derzeit noch ungelöste Spanien-Problem an: “Es liegt ganz an Spanien, die Spanier müssen eine Entscheidung treffen, nicht die EZB. Wir haben sehr oft betont, dass wir das Anleihen-Ankaufprogramm aufgelegt haben und das ist ein sehr effektiver Auffangmechanismus.” Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy allerdings machte bis jetzt keine Anstalten, um EU-Hilfe anzusuchen – und das ist die Voraussetzung dafür, dass die EZB Anleihen des Landes aufkauft.

Für Griechenland gibt es wohl keine EZB-Hilfen mehr – aber Draghi lobte die Annahme des nächsten Sparpakets im Parlament: “Die EZB und der EZB-Rat sind mit dem Ausgang der Abstimmung sehr zufrieden. Es ist ein sehr wichtiger Schritt, den die griechische Regierung und die griechische Bevölkerung gesetzt haben.”

Die Inflationsrisiken beurteilt Draghi als ausgewogen. Er sagte, die Inflationsrate im Euroraum werde im kommenden Jahr unter zwei Prozent sinken. Derzeit liegt sie mit 2,5 Prozent deutlich über der EZB-Zielvorgabe.

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