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Die Krise der europäischen Automobilbranche weitet sich immer mehr aus. Ford und Peugeot haben Werksschließungen angekündigt, bei Opel wird über das Aus im deutschen Bochum verhandelt. Die EU-Kommission würde gerne mit Geld helfen, kann aber nichts versprechen.
“Ich will mit den Vertretern der Industrie zusammenkommen, noch vor Ende November treffe ich mich mit den Gewerkschaften”, so Industrie-Kommissar Antonio Tajani. Die Industrieminister habe er bereits eingeladen. Binnen eines Jahres sind in Europa die Zulassungen für Neuwagen um rund elf Prozent zurückgegangen. Der Trend hält bereits seit fünf Jahren an. Im belgischen Genk will Ford 2014 ein Werk mit mehr als 4 000 Angestellten schließen. Weitere 5 000 Menschen arbeiten bei Zulieferern. Die Ankündigung der Kommission wird hier mit Zurückhaltung aufgenommen.
“Jede Hilfe ist willkommen. Hoffentlich geht es nicht allein um Gespräche, sondern es werden Entscheidungen zur Unterstützung der europäischen Autoindustrie getroffen”, meint einer der Ford-Arbeiter in Genk. “Sonst werden falsche Hoffnungen geweckt.”
Die Nachfrage in Europa ist stark zurückgegangen, manche Hersteller können ihre Fabriken nur zu fünfzig bis sechzig Prozent auslasten. Zudem setzt die Konkurrenz aus Asien die europäische Autoindustrie unter Druck.

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