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Obama punktet bei Einwanderern und Schwarzen

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Obama punktet bei Einwanderern und Schwarzen

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Vor allem bei jüngeren Amerikanern und den Einwanderern konnte Obama punkten und Romney lag weit abgeschlagen zurück. Die Republikaner machen sich nun Gedanken darüber, was sie tun könnten, um bei den nächsten Wahlen gerade bei den spanisch-sprachigen Einwanderern besser abzuschneiden. Mit seinen Äußerungen zur Einwanderungspolitik hatte sich Romney eher Feinde als Freunde gemacht.

Carina Solares verkauft Eis und Fruchtsaft am Venice Beach in Kaliforniien. Auf spanisch erklärt sie: “Wir haben mehr Vertrauen in Obama. Er wird sich für die Legalisierung der Illegalen einsetzen.”

Auch unter der schwarzen Bevölkerung gab es wenige, die für Romney gestimmt haben. Die meisten Afroamerikaner wollten dem ersten schwarzen Präsidenten ein zweite Amtszeit verschaffen. Schon allein wegen der Hautfarbe sehen sie sich von Obama eher vertreten.
Maurice Martin meint, jetzt komme es darauf an, die Feindseligkeiten zwischen Demokraten und Republikanern zu überwinden: “Es gibt keine blauen oder roten Staaten, es gibt nur die Vereinigten Staaten.”
Und Clarence Boyd sagt: “Ich habe Arbeit, andere nicht. Vielleicht schafft Obama es ja diesmal, da etwas zu ändern, aber das kann dauern.”

Die Wiederwahl des alten und neuen Präsidenten nehmen viele Angehörige der Minderheiten mit Erleichtung auf, wenngleich ihnen auch klar ist, dass Obama in den kommenden vier Jahren vor großen Herausforderung steht.