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Obamas größte Herausforderung: die Fiskalklippe

Die Fiskalklippe – dieser Begriff geistert seit Tagen durch die Medienlandschaft. Für den wiedergewählten US-Präsidenten Barack Obama und den Kongress ist sie eine der größten Herausforderungen der kommenden Wochen.

Denn zum Jahresende wird es kritisch: Durch das Auslaufen einiger Maßnahmen käme es ohne Konsens zwischen Demokraten und Republikanern automatisch zu Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen im Volumen von 600 Milliarden Dollar. Und das wiederum könnte die Wirtschaft der USA in eine Rezession stürzen – das Bruttoinlandsprodukt würde fallen, die Arbeitslosigkeit steigen.

Dabei ist gerade sie ein besonders wichtiger Punkt – und einer von Obamas Beratern erklärt, warum seiner Meinung nach Mehrausgaben notwendig und wichtig sind: “Jeder Dollar, der ausgegeben wird, multipliziert sich mit 1,6”, erläutert Robert Wolf. “Wir haben am meisten Jobs im Baugewerbe verloren. Jede Milliarde Dollar, die ausgegeben wird, schafft tatsächlich zwischen 25.000 und 30.000 Jobs.” Zuletzt ging die Arbeitslosigkeit zurück, die Quote liegt derzeit bei 7,9 Prozent. Der Stellenzuwachs ist allerdings nicht stark genug, um sie nachhaltig zu drücken – dazu müssten monatlich doppelt so viele Jobs geschaffen werden.

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