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Syriens Kurden warten bei diesem Bürgerkrieg vor allem auf eins: Mehr Autonomie. Kurdische Wachen patrouillieren inzwischen an manchem Grenzposten, den früher Regierungstruppen kontrollierten. Im vom Kurden besiedelten Nordosten geht es ruhiger zu als in vielen anderen Landesteilen, und die Bewohner nutzen das Vakuum, um Rechte durchzusetzen, die ihnen seit Jahrzehnten verwehrt wurden.

Die Identität der kurdischen Minderheit wurde in Syrien unterdrückt, in der Verfassung kommen sie nicht vor.

Ardar Khalil von der syrischen Kurdenpartei PYD, einem Ableger der PKK, stellt klar: “Die Lösung ist die demokratische Selbstverwaltung. Das heißt nicht, dass wir uns abspalten oder Territorium von irgendeinem anderen Land im Nahen Osten beanspruchen wollen, wir wollen nur die Präsenz und die Rechte des kurdischen Volks wahren.”

Unter der Regierung Assad war der Unterricht in kurdischer Sprache bisher verboten – doch nun lehren und lernen Erwachsene hier öffentlich ihre Muttersprache.
Die einen sympathisieren mit den Rebellen, die anderen mit der Assad-Führung. Ihr Vorbild sind die Kurden im Irak, die ebenfalls in einer ölreichen Region leben, und die nach dem Sturz Saddam Husseins an Autonomie gewannen.

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