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Veruntreuungsskandal in Russland

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Veruntreuungsskandal in Russland

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Während der Vorbereitungen des APEC-Gipfels in Russland sind mehr als 2 Millionen Euro veruntreut worden. Das bestätigte das russische Innenministerium an diesem Donnerstag.

Nach Informationen der Polizei stehen Bauprokjekte für den Gipfel für asiatisch-pazifische wirtschaftliche Zusammenarbeit im September in der Kritik. So wies eine neue Brücke erhebliche Mängel auf. Heftiger Regen und Erdrutsche hatten Teile der Straße beschädigt, die Brücke musste repariert werden. Involvierte Baufirmen mussten bereits Strafe zahlen, da sie illegalerweise 12.000 ausländische Arbeiter eingestellt hatten.

Ermittlungen wurden bereits eingeleitet. Zu Verdächtigen gab es noch keine offiziellen Angaben. Allerdings durchsuchten russische Ermittler unbestätigten Berichten zu folge die Büros der APEC-Organisatoren in Wladiwostok. Sie sollen Computer und Dokumente der regionalen Behörde des Entwicklungsministeriums sichergestellt haben.
Veruntreuung wird in Russland mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft.