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Die Verhandlungen über den EU-Haushalt sind vertagt worden

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Die Verhandlungen über den EU-Haushalt sind vertagt worden

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Parlamentarier und EU-Mitgliedsstaaten haben sich in Brüssel nicht auf einen Haushalt für 2013 einigen können. Die Gespräche scheiterten schon bei der Frage über einen Nachtragshaushalt für das Jahr 2012. Für 2013 hatte das Europaparlament Ausgaben in Höhe von knapp 138 Milliarden
Euro gefordert. Der Ministerrat der EU-Regierungen hingegen will die Ausgaben auf etwa 133 Milliarden Euro begrenzen.

“Dennoch will ich Ihnen etwas Optimismus mit auf den Weg geben, indem ich Ihnen sage, dass wir gute Chancen haben, am Dienstag Abend zu einer Einigung zu kommen. Allerdings ist das, denke ich, auch abhängig davon , wie sich die Sache bis dahin entwickelt”, sagte Andreas Mavroyiannis, stellvertretender Europaminister Zyperns.

Bereits im Vorfeld der Verhandlungen betonten die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Großbritanniens Premierminister David Cameron die Gemeinsamkeiten beider Länder. Großbritannien drohte mit einem Veto, sollten sich die Ausgaben in der Planung über die Maßen erhöhen.

Betroffen von den Budget-Kürzungen ist sehr wahrscheinlich das europäische Studien-Austauschprogramm Erasmus. Unter anderem Schauspieler Daniel Brühl sprach sich für mehr Geld für Erasmus aus. Jährlich rund 3 Millionen junge Europäer profitieren von dem Programm.