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Es ist das härteste Segelrennen der Welt.
24 048 Seemeilen ohne Zwischenstopp – und das alles alleine, ohne fremde Hilfe. 20 Skipper stellen sich dieser Prüfung bei der Regatta Vendeé Globe, die am Samstag an der französischen Atlantikküste beginnt. Mit der Britin Samantha Davies ist auch eine Frau dabei. Der Mitfavorit Jean Pierre Dick beschreibt die körperliche Herausforderung des rund dreimonatigen Segelmarathons:

“An Bord muss man auch jede Menge schwierigster Bewegungen ausführen. Der ganze Körper ist gefordert. Man muss die Segel setzen, man liegt, man kniet. Das alles ist sehr anstrengend und man trainiert jeden Muskel, um vorbereitet zu sein und Verletzungen zu vermeiden”, sagt der Franzose.

Trotz aller Vorbereitung: Die Teilnahme ist lebensgefährlich. Fast die Hälfte der Skipper gibt im Laufe der Regatta auf, manch einer verliert gar sein Leben. Ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs ist die richtige Ernährung, denn die Segler brauchen jede Menge Brennstoff, um die harte körperliche Arbeit zu bewältigen:

“Wenn man an Gewicht verliert, dann liegt das daran, dass man zu wenig Energie aufnimmt, um die Strapazen zu überstehen. In gewisser Weise geht man also ein Risiko ein. Ich habe alles durchdacht, damit ich nicht an Gewicht verliere und um jeden Tag genug Nahrung zuzuführen”, so ein Teilnehmer.

Ein nicht geringer Anteil der Route führt durch das Südpolarmeer. Treibeis und Stürme sind neben den körperlichen Strapazen Faktoren, die es zu meistern gilt.

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