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Wegen Korruptionsverdachtes lässt der Irak ein Waffengeschäft mit Russland platzen

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Wegen Korruptionsverdachtes lässt der Irak ein Waffengeschäft mit Russland platzen

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Zwischen Russland und dem Irak ist ein Rüstungsgeschäft im Umfang von 3,3 Milliarden Euro geplatzt. Ein Sprecher des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al Maliki begründete das mit einem Korruptionsverdacht. Nach Verhandlungen in Moskau Anfang Oktober sei al-Maliki die Vermutung gekommen , sagte ein Sprecher. Dort hatte er Gespräche über den Deal mit der russischen Regierung geführt.

Die Waffen hätten im Irak zum Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt werden sollen. Die Rede war von 30 Kampfhubschraubern und mehr als 40 Raketensystemen. Verhandlungen über einen Vertragsabschluss liefen bereits seit April. Das Geschäft hätte Russland zum zweitgrößten Waffenlieferanten des Irak gemacht, nach den USA.

Russland äußerte sich bisher nicht zu dem geplatzten Vertrag.

Noch immer braucht der Irak Rüstungsgüter, deswegen sei man offen, mit Russland über neue Lieferverträge zu verhandeln, hieß es weiter.