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Die Welle der Gewalt in Nahost reißt nicht ab. Israels Regierung drohte, die Angriffe auf den Gazastreifen notfalls auszuweiten.

Militante Palästinenser sollen seit diesem Samstag Dutzende Raketen auf israelisches Gebiet gefeuert haben. Den Anfang machte ein Anschlag auf einen Militärjeep, bei dem vier Soldaten verletzt wurden.
Daraufhin beschossen israelische Kampfflugzeuge Ziele im Gazastreifen.

Kurz vor den Parlamentswahlen Ende Januar demonstrierte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Härte: “Die Welt muss verstehen, dass Israel nicht untätig zusieht, während man versucht uns anzugreifen. Wir sind bereit, unsere Antwort zu verschärfen.”

Bisher wurden im Gazastreifen sechs Palästinenser getötet. Mehr als 32 weitere wurden verletzt. Es ist die schlimmste Welle der Gewalt für den Nahen Osten seit mehreren Monaten.

Ein Sprecher der islamistischen Hamas, Fawzi Barhoum, sprach von einer gefährlichen Eskalation. Die israelische Besatzungsmacht töte Zivilisten. Die Hamas könne diesen Zustand in Gaza einfach hinnehmen, den Israel dem palästinensischen Volk aufzwinge.

Die Palästinenser fordern Rache für ihre Opfer. Doch eine Eskalation zu diesem Zeitpunkt könnte schwere Konsequenzen haben. Drei Monate vor den letzten Parlamentswahlen im November 2008 hatte Israel nach mehreren Raketenangriffen eine Militäroffensive gestartet, bei der mehr als 1400 Palästinenser getötet wurden.

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