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Pakistaner begehen den "Malala"-Tag


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Pakistaner begehen den "Malala"-Tag

Viele Pakistaner haben den “Malala”-Tag begangen. Malala Yousufzai ist das fünfzehnjährige Mädchen, das letzten Monat von den Taliban lebensgefährlich angeschossen wurde. Sie war bekannt geworden, weil sie sich für das Recht von Mädchen auf Bildung einsetzt.

Wer das in manchen Gegenden Pakistans fordert, lebt gefährlich: Diese Schülerin und ihre Familie sind
ebenfalls schon bedroht worden. “Kurz vor dem Anschlag auf Malala waren an unserem Tor rote Zeichen”, sagt sie. “Mein Vater hat sie ein paar Mal entfernt, aber nach dem dritten Mal kam dann ein Anruf: Ich hätte mich für Bildung eingesetzt, also werde keiner von uns davonkommen.”

Malala wird seit dem Anschlag in Großbritannien behandelt. Nach Angaben der Ärzte macht sie bei der Genesung gute Fortschritte. Zehntausende Briten haben für sie schon eine Petition unterschrieben: Damit wollen sie die Regierung in London dazu bringen, dass sie Malala für den Friedensnobelpreis vorschlägt.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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