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Blutbad in Kenia

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Blutbad in Kenia

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Es ist bisher der tödlichste Anschlag auf kenianische Polizisten. Am Wochenende wurden 42 Polizisten aus dem Hinterhalt erschossen, als sie Hunderte Viehdiebe verfolgten. Die Zahl der Todesopfer musste erneut nach oben korrigiert werden.

Die Diebe waren laut Polizeiangaben mit Kalaschnikows ausgerüstet. Sie hatten vor den Schüssen etwa tausend Rinder gestohlen.

Die Spannungen im Norden des Landes sind hoch, da es nur wenig Wasser und Weidefläche gibt. Ein weiteres Problem: Mehr und mehr Kenianer besitzen Waffen.

Nach den neuen Opfern fordern viele Menschen ein härteres Durchgreifen. Erst im August handelte sich die Polizei Kritik ein, als es nicht gelang, das Töten unter mehreren ethnischen Gruppen zu stoppen. Mehr als 100 Menschen starben.