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Flugzeuge, die in der Europäischen Union starten oder landen, müssen seit Beginn des Jahres für ihre Luftverschmutzung Zertifikate vorweisen. Doch zahlreiche Länder, darunter China, die USA, Indien und Russland, lehnen die Beteiligung ihrer Fluggesellschaften am Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten ab. Nun will die EU-Kommission die Regelung aussetzen. Damit werde Verhandlungsspielraum geschaffen, so Umwelt-Kommissarin Connie Hedegaard in Brüssel. Der Erwerb von CO2-Verschmutzungsrechten für Flüge von und nach Europa soll bis Herbst 2013 unterbrochen werden, um in internationalen Verhandlungen eine globale Lösung zu erreichen. Für innereuropäische Verbindungen gelten die Regeln des EU-Emmissionshandels aber weiter. Staaten wie China oder Russland bestreiten, dass die EU auch ausländische Airlines zwingen kann, sich am Emmisionshandel zu beteiligen. Die europäische Luftfahrtindustrie unterdessen befürchtet wegen des Streits Nachteile im internationalen Wettbewerb.

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