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Die Euro-Finanzminister haben die Billigung des Sparhaushalts durch das Parlament in Athen mit Erleichterung aufgenommen. Einen Beschluss zur nächsten Kreditauszahlung an Griechenland aber fassten sie nicht. Man werde sich hoffentlich politisch darauf einigen, so der französische Ressortchef Pierre Moscovici, dass das Griechenland-Programm fortgesetzt werde. Der nächste Schritt müsse die Wiederherstellung des Vertrauens in die Euro-Zone sein. Vor der Auszahlung neuer Hilfsmilliarden an Athen bedarf es der Zustimmung mehrerer Parlamente, auch der des deutschen Bundestags. “Griechenland hat enorm viel Arbeit geleistet, die nun Ergebnisse zeigt”, sagte Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds. “Nun sind die Kreditgeber gefordert. Der IWF wird wie immer seine Rolle übernehmen. Wir wollen keine rasche sondern eine gute Lösung.” Die aus dem IWF, der EU und der Europäischen Zentralbank gebildete sogenannte Troika will Griechenland für die Umsetzung der Sparziele zwei Jahre mehr Zeit geben. Beschlossen aber ist diese Fristverlängerung noch nicht.
“Griechenland kann nach der Verabschiedung des Sparhaushalts und nach der Zustimmung der Kreditgeber mit der nächsten Hilfstranche rechnen”, meint unser Korrespondent Andrej Beketow. “Die Finanzminister müssen allerdings einen Weg finden, damit Athen rasch zu den Krediten kommt.”

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