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Rettung für SAS?

12/11/12 18:07 CET

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Die Fluglinie SAS fliegt seit langem Verluste ein und setzt jetzt zum vielleicht letzten Rettungsversuch an: Die 15 000 Beschäftigten sollen massiv auf Einkommen verzichten. Das Unternehmen will neben Krediten auch durch eine Schrumpfkur mit Teilverkäufen neues Kapital auftreiben.

Rickard Gustafson, SAS CEO:“Das ist ein ambitöses und ergeiziges Ziel, das uns sehr viel abverlangen wird und Auswirkungen auf alle Mitarbeiter haben wird. In diesem Unternehmen wurde viele, viele Jahre kein Geld verdient. So kann es einfach nicht weitergehen und deshalb versuchen wir uns dem Markt anzupassen. Das wollen wir mit diesem Programm erreichen.”

Schwedens Finanzminister, Peter Norman:“Zusammen mit der norwegischen und dänischen Regierung und sieben großen Banken bündeln wir die Kräfte, um der SAS in diesen harten Zeiten weitere Kredite einräumen zu können. Die gewährten Garantien sind aber an das Sparprogramm geknüpft.”

Umgerechnet sollen die Einschnitte rund 700 Mio Euro pro Jahr in die Kassen spülen. Doch muss das Unternehmen nun vor allem Vereinbarungen mit den Gewerkschaften treffen.

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