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Nach gehörigem Druck von außen hat die syrische Opposition beschlossen, künftig an einem Strang zu ziehen. Als “Syrische Nationalkoalition für Opposition und Revolutionäre Kräfte” will sie vereint die Regierung Assad ablösen.

An die Spitze wurde auf einer Konferenz in Katar ein gemäßigter islamischer Geistlicher gewählt: Der 52-jährige Scheich Ahmed al-Chatib.

“Das ist ein gutes Ergebnis,” sagte George Sabra vom Syrischen Nationalrat. “Warum? Weil das sehr gute Vertreter des Projektes sind, Aktivisten der syrischen Revolution. Die meisten haben sich sehr eingesetzt und kommen aus dem Land selbst. Die Menschen dort kennen sie. “

Der Syrische Nationalrat hatte nach Bedenken schließlich eingelenkt. Vor allem Katar und die USA hatten auf eine Einigung gedrängt.

Al-Chatib, der gewählte Sprecher, hatte Syrien vor drei Monaten verlassen. Zuvor war er mehrfach festgenommen worden.

Maha Barada, euronews:

“Bei einem Treffen in Marrakesch, Marokko, dürften die Staaten der Gruppe “Freunde Syriens” – etwa hundert Länder – voraussichtlich die neue vereinigte Opposition als alleinige und rechtmäßige Vertretung des syrischen Volkes anerkennen. Für die syrische Opposition ist das eine neue Qualität.”

Mit Reuters, AFP

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