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Griechenlands Parlament hat zwar ein neues Sparpaket und des nächsten Haushalt abgesegnet – Voraussetzungen für weitere Kredite der internationalen Helfer. Doch wie geht es in den kommenden Tagen und Wochen konkret weiter?

Offenbar soll Griechenland jetzt für die Umsetzung seiner Sparziele zwei Jahre mehr Zeit erhalten. Das geht jedenfalls aus dem Entwurf einer neuen Vereinbarung der “Troika”-Geldgeber mit der griechischen Regierung hervor.

Der griechische Finanzanalyst Theodore Krintas:
“Griechenland läuft einen Marathon und das verstehen mittlerweile auch die Menschen hier, das es noch lange dauern wird.”

Denn soviel ist klar: der Sparkurs und die schrumpfende Wirtschaft in Griechenland verschärfen das Schuldenproblem des Landes weiter. Die Schulden bleiben auf zu hohem Niveau, um wieder auf den grünen Zweig zu kommen.

Ausländische Investoren bleiben daher zurückhaltend. Das Land kommt nicht mehr los, vom Tropf der internationalen Helfer.

Einige Experten plädieren deshalb für einen weiteren Schuldenschnitt, der Griechenland aus diesem Teufelskreis befreit. Dann müssten allerdings die Euro-Länder einen Teil ihrer Hilfen verloren geben – was besonders der deutschen Regierung im Wahljahr sehr ungelegen käme.

Die wahrscheinlichste Lösung daher: der “weiche” Schuldenschnitt, bei dem zum Beispiel das Rückzahlungsdatum für griechische Staatsanleihen um Jahre oder Jahrzehnte verschoben wird.

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