Eilmeldung

Eilmeldung

Freude in Indien über Besuch von Aung San Suu Kyi

Sie lesen gerade:

Freude in Indien über Besuch von Aung San Suu Kyi

Schriftgrösse Aa Aa

Die Friedensnobelpreisträgerin und Oppositionführerin in Myanmar, Aung San Suu Kyi, ist zu Besuch in Indien. Am Flughafen von Neu Delhi wurde sie von Menschengruppen freudig begrüßt. Das indische Außenministerium sprach von der Möglichkeit, die Beziehungen der beiden benachbarten Länder weiter zu verbessern. Suu Kyi trifft auch mit Premierminister Manmohan Singh zu Gesprächen zusammen.

Die 67-Jährige, die mehr als 14 Jahre in Myanmar unter Hausarrest stand, wird die Gelegenheit nutzen und an ihrer früheren Schule in Neu Delhi vorbeischauen, dem Lady Sri Ram College. Hier war sie Schülerin, als ihre Mutter Botschafterin in Indien war.

Rektorin Meenakshi Gopinath zeigt das Jahrbuch von damals und sagt, sie freue sich sehr auf Aung San Suu Kyi: “Es ist ein Traum, der sich für uns erfüllt. Sie ist ein Vorbild, nicht nur für uns Frauen, sondern für alle Menschen, die an Demokratie, Gerechtigkeit und soziale Verantwortung glauben.”

In der Heimat Aung San Suu Kyis, Myanmar (vormals Birma), harren nach dem Erdbeben vom 11. November in der Region um die Stadt Mandalay noch viele Menschen in Zelten aus. Sie fürchten weitere Erdstöße. Bei dem Beben, das bis in die thailändische Hauptstadt Bangkok zu spüren war, starben elf Menschen, viele Häuser wurden zerstört.