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Der islamistische Hassprediger Abu Quatada ist in Großbritannien aus der Auslieferungshaft in den Hausarrest entlassen worden. Der Terrorverdächtige muss eine elektronische Fußfessel tragen, darf sein Haus nur acht Stunden pro Tag verlassen und kein Internet nutzen. Die britische Justiz hatte dies verfügt und damit der Regierung eine Schlappe eingebracht.

Großbritannien kämpft seit Jahren vergeblich um Qatadas Auslieferung an Jordanien. Innenministerin Theresa May kündigte Berufung und eine scharfe Überwachung des Imams an.

Qatada galt als rechte Hand Osama bin Ladens in Europa. Seine Heimat Jordanien, wo er wegen Terrorakten schon verurteilt wurde, will ihn erneut vor Gericht stellen und hatte Großbritannien zugesichert, dabei nicht auf unter Folter erpresste Geständnisse zurückzugreifen. Die britische und die europäische Justiz haben daran ihre Zweifel.

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