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Als erster Staat in Europa hat Frankreich den neu gegründeten Oppositionsblock in Syrien anerkannt. Sobald eine Übergangsregierung bereit steht, will das Land den Rebellen Waffen liefern, kündigte der französische Präsident François Hollande an. Er erkenne die nationale syrische Koalition als einzigen Repräsentanten des syrischen Volkes an. Sie sei die zukünftige Regierung eines demokratischen Syriens, und werde es erlauben, dem Regime Baschar al-Assads ein Ende zu setzen.

Vor der Presse gab Hollande der Vorgängerregierung die Schuld an der schwächelnden Wirtschaft und der Arbeitslosigkeit in Frankreich. Er versprach, das Land langfristig wettbewerbsfähiger und moderner zu machen.

Er habe eine einfache Mission, meint Hollande weiter. Nämlich: Das Wachstum anzukurbeln und die Arbeitslosigkeit zu verringern. Zwei Kriterien, an denen er sich von den Franzosen messen lassen wolle.

Aus Paris berichtet Euronews-Korrespondent Giovanni Magi: “Auf der ersten Pressekonferenz seit Beginn seiner Amtszeit wollte Francois Hollande die Gunst der öffentlichen Meinung in Frankreich wiedergewinnen. Nach vier monatiger Talfahrt stabilisieren sich die jüngsten Umfragewerte Hollandes.”

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