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Keine guten Nachrichten kommen mal wieder von der Dopingfront. Nun hat sogar der Chef der Welt-Anti-Dopingagentur, John Fahey, unverblümt die Waffen gestreckt. Auf einer Koferenz in Paris, auf der die Pharmaindustrie zu einer engeren Zusammenarbeit mit den Sportverbänden aufgefordert wurde, klangt Fahey resignierend.

“Ist der Sport nach dem Fall Armstrong jetzt sauberer? Glaube ich daran, dass wir den Kampf gegen Doping gewinnen? Die Antwort ist NEIN. Der Fall Armstrong lehrt uns, dass unter der Oberfläche viele Probleme sind, die nach oben dringen,” so Fahey.

Die Öffentlichkeit sei bereits besser über das Thema Doping informiert als noch vor Jahren, sagte der WADA-Chef. Das sei zwar wichtig im Kampf gegen Dopingmissbrauch, doch noch sei das generelle Dopingproblem nicht an den Wurzeln gefasst worden. Von daher wünscht sich die WADA auch ein größeres Engagement der Medikamentenhersteller.

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