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“Nein zu den Entlassungen, nein zu den Sparmaßnahmen,” das haben erneut etwa zweitausend griechische Beamte auf ihrem Protest in Athen gefordert.

Darüber hinaus weigerten sich viele Bürgermeister, umfangreiche Entlassungslisten herauszugeben – eine Forderung der Troika an die griechische Regierung.

Kostas Tsikrikas, ein Gewerkschaftsmitglied, erklärte: “Wir führen unseren Kampf fort und verlangen von der Regierung, dass es keine einzige Entlassung im Öffentlichen Sektor gibt. Ganz im Gegenteil, sie sollte von der Troika verlangen, dass der Öffentliche Sektor gestärkt wird.”

Hintergrund der neuen Proteste ist der Haushalt für 2013, der weitere Kürzungen vorsieht. Die Gehälter der Beamten wurden seit 2010 bereits um etwa 40 Prozent gekürzt.

Die arbeitslose Evangelia Katsaropoulou beklagte, sie habe zwei Kinder, Zwillinge. Es sei tragisch. Alle Beschäftigten im Öffentlichen Dienst sollten nun auf die Straße gehen, damit die Maßnahmen nicht umgesetzt würden.

So blieben in Griecheland erneut viele Ämter und Rathäuser geschlossen – nur einen Tag vor dem großen europaweiten Generalstreik, dem sich auch griechische Gewerkschaften anschließen.
Es stinkt den Griechen – nicht nur, weil auch die Müllmänner seit mehreren Tagen die Arbeit niedergelegt haben.

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