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Den zweiten Tag in Folge hat die syrische Luftwaffe den Ort Ras-al-Ain unmittelbar an der Grenze zur Türkei bombardiert – ungeachtet der Proteste der Regierung in Ankara. Die Offensive trieb noch mehr Syrer in die Flucht Richtung Türkei. Auch im Dorf Ceylanpinar, auf der türkischen Seite der Grenze, waren die Bombardements zu hören und brachten die Anwohner in Panik.

Die syrische Armee hatte Ras-al-Ain am vergangenen Donnerstag an die Aufständischen verloren und versucht mit aller Macht, die Ortschaft zurückzugewinnen. Am Montag hatte es dabei nach Angaben der syrischen Opposition mehr als ein Dutzend Tote gegeben. Die Türkei hatte zur Sicherung der Grenze Kampfjets aufsteigen lassen.

Auf türkischer Seite, in Ceylanpinar, waren bei den Luftangriffen am Montag mindestens drei Menschen verletzt worden. Türkische Soldaten versuchten, die Bewohner in Sicherheit zu bringen.

Die Helfer der Vereinten Nationen sorgen sich um den Wintereinbruch und die etwa 1,2 Millionen syrischen Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarländern. Sie bräuchten dringend mehr Hilfe, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Die UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR hoffe, dass die Geldgeber ihre finanzielle Unterstützung verstärken, erklärte ein Sprecher.

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