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USA werden Ölförderer Nr 1
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Einem Bericht der internationalen Energie-Agentur zufolge wird der weltweite Ölverbrauch im nächsten Jahr weit weniger zunehmen als erwartet.

Demnach wird der Ölkonsum 2013 zwar steigen, das allerdings weit weniger als zunächst angenommen. Insgesamt werde der Verbrauch um etwa 100 Tausend Barrel am Tag niedriger liegen als noch im Oktober prognostiziert.

Was die Öl-Förderung betrifft, könnten die USA, dem Zahlenwerk nach, bis 2020 sogar Länder wie Saudi-Arabien als weltgrößten Ölproduzent überholen.

In erster Linie möglich wird dies durch das sogenannte Fraking-Verfahren, bei dem unter hohem Druck auch in Gesteinen engeschlossene Ölvorkommen erschlossen werden können. Die USA sind dabei mit dieser Methode riesige Vorkommen zu erschliessen.

Mike Wittner, von Societe Generale meint:

“Daher müssen sich die USA, endlich weniger um die Sicherheit der Ölversorung aus den arabischen Staaten kümmern. Gleichzeitig können sie China und andere Schwellenländer auffordern, jetzt das ihre zur Sicherung der Ölreserven des Nahen Ostens beizutragen.”

Über Bendenken von Umweltschützern gegen das Fracking-Verfahren, bei dem mit giftigen Flüssigkeiten gearbeitet wird, hat man sich in den USA – anders als in Europa, wo man statt dessen lieber auf regenerative Energie baut – weitgehend hinweggesetzt.

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