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Portugal, Griechenland, Spanien, Italien. Ausgerüstet mit den Flaggen dieser Krisenländer sind griechische Demonstranten am Tag der großen paneuropäischen Anti-Spar-Proteste durch Athen gezogen. Anders als in Spanien oder Portugal gab es aber keinen 24-Stunden-Streik. Nur vereinzelt legten Angestellte die Arbeit für einige Stunden nieder. Wie bei zurückliegenden Aktionen forderten die Demonstranten ein Ende der Sparpolitik.

Kostas Tsikrikas, der Präsident der Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes (ADEDY): “Wir fordern einen Politikwechsel in ganz Europa, es muss mehr in die wahre Wirtschaft investiert werden, um Wachstum anzukurbeln und Arbeitsstellen zu schaffen.”

Dimitris Salataris, Beamter: “Erst wenn alle Europäer und Angestellten aufwachen, werden sie gezwungen sein sich hinzusetzen und das Problem anzugehen, wegen dem die Menschen auf den Straßen sind. Sie scheinen sich um die Ursache überhaupt nicht zu kümmern.”

Erst vergangene Woche hatte die Regierung in Athen das Sparpaket noch enger geschnürt und der Bevölkerung weitere Steuererhöhungen bei sinkenden Gehältern und weniger Ausgaben beschert. Die Arbeitslosenquote in Griechenland hat sich seit 2008 verdreifacht, sie liegt derzeit bei mehr als 25 Prozent.

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