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Jordanien steckt in einer Energiekrise. Ägypten braucht sein Gas selbst und lieferte immer weniger, im Oktober wurde der Gashahn schließlich komplett zugedreht. Jetzt wurden die subventionierten Energiepreise um bis zu 50 Prozent angehoben – auch um knapp vier Milliarden Euro Haushaltsdefizit zu verhindern.

Das trieb in der Hauptstadt Amman und in einigen kleineren Städten mehr als 1 000 Demonstranten auf die Straße.

Demonstrantin Abeer Al Jamal:

“Das Preissprünge waren ein Schock für das jordanischen Volk, Menschen werden anfangen zu hungern. Es ist das erste Mal, dass ich protestiere. Aber wir werden alle auf die Straße gehen, wir lehnen die Preiserhöhungen ab.”

Demonstrant Abdullah Mahadeen:

“Das hier ist unser Land. Wir können unseren Kindern kein Essen machen, die Wohnung ist kalt. Und korrupte Typen leben im Luxus. Auf unsere Kosten.”

Jordanien muss 98 Prozent seines Energiebedarfs importieren. Viele Jordanier heizen und kochen mit Gas.

Ohne höhere Preise drohe Zahlungsunfähigkeit, so Abdullah Ensour, Ministerpräsident des Königreiches, “eine Katastrophe.”

Mit Reuters, AFP, EFE

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