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Wirtschaft im Euroraum trudelt weiter abwärts
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Die Krise hat die Eurozone weiterhin fest im Griff. Die EZB bemüht sich, mit einer lockeren Geldpolitik und dem vieldiskutierten Anleihen-Ankaufprogramm gegenzusteuern – und manche Analysten sehen den Erfolg dieser Strategie darin, dass der Euro seit Juli gegenüber dem Dollar um 10 Prozent an Wert gewonnen hat.

Aber die Wirtschaftsdaten sehen düster aus: Die EU-Kommission geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum 2012 um 0,4 Prozent schrumpfen und 2013 nur geringfügig zulegen wird. Auch die Arbeitslosigkeit soll demnach weiter steigen, die Quote, die schon in diesem Jahr besorgniserregend hoch liegt, wird im kommenden Jahr voraussichtlich auf fast 12 Prozent klettern.

Im krisengeschüttelten Portugal erreichte sie gerade mit 15,8 Prozent einen neuen Rekord. Und auch die Rezession vertiefte sich im dritten Quartal: Im Jahresvergleich schrumpfte die portugiesische Wirtschaft um 3,4 Prozent, die Exporte gingen zurück und die Binnennachfrage leidet unter den Sparmaßnahmen. “Bei all diesen schlechten Nachrichten müssen die Portugiesen wissen, dass die Zahlen den Erwartungen entsprechen”, meinte Regierungschef Pedro Passos Coelho. “Das gilt auch für die Arbeitslosigkeit. Wir wissen, dass sie noch weiter steigen wird, bevor sie nachhaltig zurückgeht. Das wird Hand in Hand mit einer anhaltenden wirtschaftlichen Erholung gehen, wir sprechen also von einer Zeit nach 2014.”

Und auch in Griechenland ist die Wirtschaft weiterhin auf Talfahrt. Im dritten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um ganze 7,2 Prozent, nach einem Minus von 6,3 Prozent im Vorquartal. Ökonomen rechnen auch im nächsten Jahr mit einem Rückgang der Konjunktur, die schon seit 2009 kontinuierlich schrumpft.

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