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In Lissabon haben tausende Portugiesen vor dem Parlament ihre Wut rausgelassen. Sie beschimpften die Regierung als Verräter und forderten den Rauswurf der Troika aus dem Land.

Die Gewerkschaften hatten zu Demonstrationen und zu Generalstreik aufgerufen. U-Bahnen und Züge standen still, die Fluggesellschaften mussten fast die Hälfte ihrer Verbindungen streichen.

In Krankenhäusern legten bis zu 90 Prozent der Beschäftigten die Arbeit nieder. Auch die Müllabfuhr streikte, in den Straßen blieb der Abfall liegen.

Für Portugal ist es dieses Jahr der dritte Generalstreik. Das Land steckt in seiner tiefsten Rezession seit den 1970er Jahren und die Arbeitslosigkeit ist mit 15 Prozent so hoch wie noch nie. Viele Portugiesen sind verzweifelt und fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen.

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