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Maßnahmen gegen Zwangsräumungen in Spanien beschlossen

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Maßnahmen gegen Zwangsräumungen in Spanien beschlossen

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Die spanische Regierung hat Maßnahmen beschlossen um Menschen vor der Zwangsräumung ihre Wohnung zu bewahren. Seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise sind in Spanien bereits 350.000 Wohnungen zwangsweise geräumt worden, weil die Bewohner ihre Hypotheken oder Mieten nicht mehr zahlen konnten.

Spaniens Finanzminister Luis de Guindos sagte:
“Zwangsräumungen werden für einen Zeitraum von zwei Jahren unter bestimmten Voraussetzungen ausgesetzt: wenn es Großfamilien betrifft. Dazu müssen wir den Begriff Großfamilien noch definieren. Dann geht es um Alleinstehende die mindestens zwei Kinder haben und um Familien mit Kinder unter drei Jahren. Letztlich umfassen unsere Maßnahmen auch Familien, in denen ein Mitglied zu mindestens 33% behindert ist.”

Die Frage der Zwangsräumungen wurde immer mehr zu einem Politikum, nachdem sich in der vergangenen Woche eine Frau das Leben nahm. Sie war nicht mehr in der Lage, die Hypotheken zu zahlen und sollte aus ihrer Wohnung ausquartiert werden.