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Nahost-Konflikt: "Israel könnte in den Gazastreifen einmarschieren"


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Nahost-Konflikt: "Israel könnte in den Gazastreifen einmarschieren"

Die Vereinten Nationen haben angesichts der Gewalteskalation im Nahen Osten vor “möglicherweise katastrophalen Folgen” gewarnt. Die Situation dürfe nicht unterschätzt werden, hieß es aus der UNO, die eigens eine Sondersitzung einberufen hatte. Sowohl Palästinenser wie auch die Israelis wurden zur Zurückhaltung aufgefordert.
 
Riad Mansur, palästinensischer UN-Botschafter, sagte: “Wir verurteilen die jüngste Gewalt gegen unser Volk aufs schärfste. Die Lage ist hochexplosiv. Israel zieht ein Großaufgebot an Bodentruppen zusammen mit der Möglichkeit, in den Gazastreifen einzumarschieren.”
 
Israels UN-Botschafter Ron Prosor hielt dagegen: “Jedes Land hat das Recht, seine Bürger zu verteidigen. Wir werden nicht zulassen, dass die Angriffe weitergehen. Jegliche Falschdarstellung der Ereignisse oder Tatsachen wird nicht nur keinen Frieden bringen, sondern im Gegenteil nur weitere Gewalt.”
 
Derweil stellte sich US-Präsident Barack Obama hinter die israelische Regierung, das Land habe das Recht, sich selbst zu verteidigen. Außerdem sprach Obama mit Ägyptens Präsident Mohammed Mursi, beide waren sich einig, dass sich die Lage beruhigen müsse.

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