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Der neue starke Mann in China heißt Xi Jinping. Der 59-Jährige übernimmt die Führung der Kommunistischen Partei und der Streitkräfte. Im März wird er zudem zum Präsidenten des Landes gekürt.

In einer Rede sagte Xi, er werde alles daran setzen, um dem Volk ein besseres Leben zu ermöglichen. Er sprach auch Probleme an: “Unsere Partei ist mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Es gibt viele Probleme innerhalb der Partei, die gelöst werden müssen: Korruption auf allen Ebenen, ein Übermaß an Bürokratie und viele Parteimitglieder haben den Kontakt mit der Bevölkerung verloren.”

Viele Chinesen begrüßten, dass Xi das Problem der wuchernden Korruption direkt ansprach. Sie hoffen, dass den Worten nun Taten folgen werden: “In China ist die Schere zwischen Arm und Reich zu groß. Auf dem Land leben viele Menschen in tiefster Armut. Ich hoffe, dass diese Regionen sich in Zukunft entwickeln werden.” Ein Mann aus Peking sagte: “Die nächsten zehn Jahre sind für China entscheidend. Wir hoffen, dass sich das Land in dieser Zeit entwickeln und die Regierung frei von Korruption sein wird. Ich bin zuversichtlich.”

Xi gilt als Konservativer und will am Sozialismus mit chinesischen Merkmalen festhalten. Auf ihn wartet viel Arbeit, denn Chinas Wirtschaftswachstum hat sich verlangsamt und die sozialen Spannungen lassen sich nicht mehr länger ignorieren.

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