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Gazastreifen: Neue Gewalt bereitet weltweit Sorgen

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Gazastreifen: Neue Gewalt bereitet weltweit Sorgen

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Die internationale Gemeinschaft hat mit Besorgnis auf die neue Eskalation im Gazastreifen reagiert. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die palästinensichen Raketenangriffe und forderte Israel zur Zurückhaltung auf. US-Präsident Obama betonte, die Hamas müsse die Angriffe auf Israel einstellen. Zudem unterstütze er das Recht Israels, sich dagegen zu verteidigen.

“Diese Gewalt hat die Hamas angezettelt”, so der amerikanische Außenamtssprecher. “Wir haben es in unserem gestrigen Statement bereits gesagt: Unser Mitleid mit den Opfern gilt sowohl den unschuldigen israelischen, als auch den palästinensischen Zivilisten, die von der Gewalt betroffen sind. Aber es ist klar, wer die Schuld daran trägt.”

Derweil befürchten die Menschen in Gaza, dass sich der Konflikt hinziehen könnte, und versuchen Lebensmittelvorräte anzulegen. Der Sondergesandte des Nahost-Quartetts Tony Blair bemüht sich unterdessen zwischen den Parteien zu vermitteln.

“Kurzfristig müssen wir uns um eine Deeskalation der Situation bemühen”,so Blair. “Das bedeutet, die Raketenangriffe müssen aufhören, denn wenn sie fortgeführt werden, gehen auch die israelischen Luftangriffe weiter. Und dann geschieht dass, was wir bereits erlebt haben: Unschuldige israelische und palästinensische Zivilisten werden getötet.

In der arabischen Welt wurde Israels Reaktion einhellig verurteilt. Der Iran und die Organisation für islamische Zusammenarbeit forderten die UN auf, einzugreifen, um die israelische Militäroperation zu stoppen.