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Paris Photo 2012: Bilder als Kunst und Geldanlage

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Paris Photo 2012: Bilder als Kunst und Geldanlage

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Gut 200 Aussteller kamen zur internationalen Fotomesse nach Paris, um ihre Werke und Künstler zu präsentieren und ein Geschäft zu machen. Dieses Jahr war Regisseur David Lynch eingeladen, sein Lieblingsfoto aus den ausgestellten Werken auszusuchen. Keine einfache Wahl.

Julien Frydman, Director der Paris Photo:
“Das Publikum ist extrem vielfältig, hier auf der Messe geht es nicht um die Frage, ob ein Foto schwarz-weiß oder farbig ist. Hier geht es um Ansichten und Visionen, um eine bestimmte Sensibilität. Das ist es, was die Paris Photo ausmacht.”

Ein Foto als Kunst und Geldanlage zu betrachten, ist in den letzten 20 Jahren immer populärer geworden – auch Länder, von denen man kein kommerzielles Interesse an Fotografien erwartet hätte, kamen nach Paris, wie zum Beispiel East Wing, eine neue Künstlerplattform aus Katar.

Der deutsche Fotograf Thomas Ruff kam nach Paris, um seine Fotobücher zu signieren. Er gehört zur Düsseldorfer Schule, die in den 1980er Jahren die Fotografie revolutionierte. Wir leben in einer Welt, die mit Bildern übersättigt ist, ist es heute schwieriger für aufstrebende Fotografen berühmt zu werden, als es für ihn war?

Thomas Ruff: “Ja, ich würde sagen, die nächste Generation von Fotografen hat es schwierig, weil es ist einfach noch mehr da als 1977, als ich angefangen habe zu studieren. Und, um sich da abzusetzen, abzugrenzen das ist eine ganz schöne Gratwanderung.”