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Israel stationiert Raketenabwehr bei Tel Aviv

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Israel stationiert Raketenabwehr bei Tel Aviv

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Das israelische Militär hat angesichts der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf den Großraum Tel Aviv ein Raketenabwehrsystem bei der Stadt stationiert. Es handele sich um eine Abwehrtechnik des Typs “Iron Dome” – zu Deutsch: “Eisenkuppel” – gegen Kurzstreckenraketen mit einer Reichweite von bis zu 70 Kilometern. Es sei die fünfte Einheit, deren Aufbau eigentlich erst für den kommenden Januar geplant gewesen sei, teilte die israelische Armee mit, die restlichen seien um den Gazastreifen herum stationiert.

Dennoch erreichen immer wieder Raketen Israel, bislang sind dabei nach offiziellen Angaben drei Menschen getötet und etwa 20 verletzt worden. Bei den auf Tel Aviv und Jerusalem abgefeuerten Raketen soll es sich um die im Iran entwickelten Fadschr-5 handeln. Auch Syrien, Libyen, der Islamische Dschihad und die libanesische Hisbollah verfügen darüber.

Am Freitagabend billigte das israelische Kabinett Pläne, nach denen bis zu 75.000 Reservisten einberufen werden können; bislang wurden 16.000 mobilisiert. Die israelischen Streitkräfte haben nunmehr auch Straßen rund um den Gazastreifen blockiert, was ebenfalls als Hinweis auf einen möglichen Einmarsch in das Gebiet gewertet wird. Zuletzt war Israel im Januar 2009 in den Gazastreifen einmarschiert. Dabei waren mehr als 1300 Palästinenser getötet worden.