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Syrische Opposition soll Botschafter in Frankreich stellen

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Syrische Opposition soll Botschafter in Frankreich stellen

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Frankreich will als erste Nation, dass die Anti-Assad-Allianz den Botschafter Syriens im Land stellt. Das sagte Präsident François Hollande nachdem er am Samstag in Paris als erstes Staatsoberhaupt den Chef des neu gebildeten syrischen Oppositionsbündnisses empfangen hatte.
Es werde einen Botschafter Syriens in Frankreich geben, der vom Präsidenten der Allianz bestimmt werde, sagte Hollande nach einem Gespräch
mit dem syrischen Oppositionsführer Ahmed Muas al-Chatib. Er habe außerdem Außenminister Laurent Fabius aufgetragen, am kommenden Montag beim Treffen der EU-Außenminister andere europäische Länder davon zu überzeugen, der französischen Anerkennung der syrischen Opposition zu folgen.

Al-Chatib betonte die Bereitschaft der Allianz zur Zusammenarbeit mit allen, die ihr helfen wollten, in Syrien für Gerechtigkeit zu sorgen. Es habe keine geheimen Vereinbarungen gegeben und keine geheimen Entscheidungen. Das syrische Volk werde frei über seine demokratischen Institutionen entscheiden. Nach Angaben aus der Opposition soll der Aktivist Munther Machos der Gesandte der Regimegegner werden. Der Assad-Gegner lebt schon lange im Exil in Frankreich und Algerien. Die Oppositionellen hatten die Syrische Nationale Allianz nach langem Streit erst in der vergangenen Woche gegründet.