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Pro Öcalan: Kurdische Häftlinge beenden Hungerstreik

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Pro Öcalan: Kurdische Häftlinge beenden Hungerstreik

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Der Hungerstreik kurdischer Häftlinge in der Türkei ist beendet. Die Gefangenen hatten damit gegen die Isolationshaft des PKK-Führers Abdullah Öcalan protesiert.

Einige der Häftlinge schwebten nach Auskunft von Medizinern bereits in Lebensgefahr. Öcalan selbst hatte schließlich das Ende des Streiks gefordert.

Derweil kam es am Samstag im Südosten der Türkei zu Zusammenstößen zwischen kurdischen Demonstranten und der Polizei. Die Kurden hatten sich versammelt, um die Forderungen der Gefangenen zu unterstützen.

Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Versammlung aufzulösen. Die Demonstranten bewarfen die Sicherheitskräfte mit Steinen und Molotow-Cocktails.

Öcalan ist seit 1999 auf der Gefängnisinsel İmralı im Marmarameer inhaftiert. Damals verurteilte ihn ein Gericht in Ankara wegen Hochverrats zum Tode. Später wurde das Urteil in lebenslange Haft umgewandelt.