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Rebellen im Kongo rücken auf Goma vor

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Rebellen im Kongo rücken auf Goma vor

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Die Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen im Osten Kongos dauern an. Seit vier Tagen rückt die Bewegung 23. März auf die Großstadt Goma zu. Trotz der jüngsten Offensive geben die Aufständischen an, die belagerte Metropole nicht einnehmen zu wollen.

Lokalen Medienberichten zufolge ist unter den 400.000 Bewohnern Panik ausgebrochen. Die Armee des Landes versucht die Rebellen unter Kontrolle zu halten. Das Militär wird dabei von 1400 in Goma stationierten Soldaten der UN-Friedenstruppe Monusco verstärkt.

Die kongolesische Regierung und Beobachter der Vereinten Nationen verdächtigen das benachbarte Ruanda, die Rebellen im Ostkongo zu unterstützen.

Die Aufständischen der Gruppe M23 werfen der kongolesischen Regierung vor, sich nicht an 2009 in einem Friedensvertrag geschlossene Vereinbarungen zu halten.