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Angst auf beiden Seiten im Gazakonflikt

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Angst auf beiden Seiten im Gazakonflikt

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Eine palästinensische Familie auf dem Weg ins Irgendwo: Erwachsene und Kinder versuchen, sich aus Gazastadt in Sicherheit zu bringen, weiter weg von der israelischen Grenze.

“Unsere Nachbarn sind schon weg”, sagt die Mutter der Familie; “ich weiß nicht, wo wir hinsollen. Zur Not könnten wir zu meinem Bruder, aber er hat schon Verwandte seiner Frau aufgenommen, in einer einzigen Wohnung auf einer Etage. Ich warte, dass die Schule aufmacht, dann kann ich dorthin.”

Alarm in Aschkelon, im Süden von Israel. Eine palästinensische Rakete hat hier schon eine Schule getroffen – zum Glück war in der Schule niemand.

Eine Französin, die seit drei Jahren hier lebt, sagt:

“Man darf sich nicht der Angst und der Panik ergeben. Man muss ruhig bleiben, damit man mit der Lage umgehen kann und davon nicht krank wird.”

“Angst”, sagt sie auch, “nein, Angst habe ich nicht – aber etwas unruhig bin ich schon.”