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Obama besucht Myanmar und fordert mehr Reformen

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Obama besucht Myanmar und fordert mehr Reformen

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Als erster amtierender US-Präsident hat Barack Obama Myanmar einen Besuch abgestattet. In der Hafenstadt Rangun wurde er nicht nur von vielen begeisterten Bürgern begrüßt, sondern auch von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi. Mit dabei war auch US-Außenministerin Hillary Clinton.

Zuvor hatte Obama den Präsidenten des Landes, Thein Sein, getroffen. Dessen Reformen seien zwar erst der Anfang eines langen Wegs, so Obama, sie böten aber große Entwicklungschancen. Sein war unter der Militärjunta Regierungschef, hatte aber nach den Wahlen 2010 mit seinem Reformeifer überrascht.

Kritiker hatten gesagt, Obama erkenne mit dem Besuch die nach wie vor vom Militär gelenkte Regierung an. Der Präsident wiederum sagte, er habe Impulse geben wollen, man könne nicht auf eine perfekte Demokratie warten.